Ostfriesisches Klinik Journal

Für den Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser

Monat: September 2016

Förderprogramm für Hausärzte in NRW

Köln (okj/ärztezeitung.de) – Weil es zu wenig Haus­ärz­te in länd­li­chen Regio­nen gibt, will das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len das För­der­pro­gramm für die haus­ärzt­li­che Ver­sor­gung auf­sto­cken. Dies berich­tet die Inter­­net-Prä­­senz der in Neu-Isen­­burg erschei­nen­den Ärz­­te-Zei­­tung. puzzle

Das Haus­arz­tak­ti­ons­pro­gramm läuft seit 2009, berich­tet die Zei­tung. Seit 2011 stel­le das Land dafür jähr­lich 2,5 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Bis­lang sei­en zwar in kei­nem Jahr die Mit­tel kom­plett abge­ru­fen wor­den, das Inter­es­se ist über die Jah­re aber kon­ti­nu­ier­lich gestie­gen.

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Zum Lesen empfohlen: ”MVZ-Urteil” des Bundessozialgerichts

Quel­le: Ärz­te­Zei­tung -> Zum voll­stän­di­gen Bei­trag

Kaufverträge auf den Prüfstand!

kaufvertragDas ”MVZ-Urteil” des Bun­des­so­zi­al­ge­richts sorgt für erheb­li­che Ver­un­si­che­rung bei Pra­xen und Ver­sor­gungs­zen­tren. Kauf- und Arbeits­ver­trä­ge müs­sen der neu­en Rechts­la­ge ange­passt wer­den.

Von Julia Frisch

BERLIN. Ein Ver­trags­arzt, der zuguns­ten einer Anstel­lung auf sei­ne Zulas­sung ver­zich­tet, muss die Absicht haben, min­des­tens drei Jah­re als Ange­stell­ter in der auf­kau­fen­den Pra­xis oder im Medi­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­zen­trum (MVZ) zu arbei­ten.

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MVZ’s sollen die Krankenhäuser in den Mittelzentren ersetzen

Berlin/Ostfriesland (okj/ärztezeitung.de) – Anstel­le der wohn­ort- und bür­ger­na­hen Kran­ken­häu­ser in Aurich, Emden und Nor­den sol­len nie­der­ge­las­se­ne Ärz­te die ambu­lan­te gesund­heit­li­che Ver­sor­gung der Men­schen in den drei Ost­frie­si­schen Mit­tel­zen­tren über­neh­men. Die geplan­te Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil soll sich dage­gen vor allem auf sta­tio­nä­re Fäl­le kon­zen­trie­ren. Der­ar­ti­ge Pla­nun­gen wer­den auch von der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KV) posi­tiv bewer­tet.

aerztezeitungVer­tre­ter der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV) hat­ten am ver­gan­ge­nen Frei­tag (16.09.) in Ber­lin erneut Kran­ken­häu­ser in Deutsch­land scharf kri­ti­siert.

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Kommunalpolitische Märchenstunde

privatisiertAurich/Velbert (okj/west­deut­sche zei­tung) –  In Ost­fries­land wird man nicht müde den Men­schen zu erzäh­len, mit der geplan­ten Zen­tral­kli­nik kön­ne sicher­ge­stellt sein, dass das Kran­ken­haus in kom­mu­na­ler Hand blei­be. Im § 1 über ”Zie­le des Pro­jekts Zen­tral­kli­ni­kum” wird im Kon­stor­ti­al­ver­trag zwi­schen den Kom­mu­nen und der Zen­tral­kli­nik GmbH erklärt, dass die Gesund­heits­ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung der Regi­on Aurich/Emden/Norden in kom­mu­na­ler Trä­ger­schaft blei­ben soll.

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Videos: Pro & Contra Zentralklinik

Am 23. August tra­fen sich Befür­wor­ter und Kri­ti­ker der geplan­ten Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil auf einer Podi­umdis­kus­si­on in Hin­te. Ein­ge­la­den hat­te Hin­tes Bür­ger­meis­ter Man­fred Eert­mo­ed. Auf dem Podi­um: Engel­bert Smit (Neue Libe­ra­le) Dr. Chris­toph Schöt­tes (Inter­nist Emden), Mar­git­ta Schweers (Akti­ons­bünd­nis Kli­ni­kerhalt Nor­den) und der Spre­cher der geplan­ten Zen­tral­kli­nik Claus Epp­mann.

Inter­es­sier­te kön­nen dazu zwei Vide­os über die Ver­an­stal­tung anschau­en. Einen Kurz­be­richt von nordsehen.tv sowie ein 15-minü­­ti­ges Video mit State­ments von Dr.

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Wer ist eigentlich Frau Dr. Gesang?

gesang-2Aurich/Velbert (okj/supertipp-online.de) – Der Kon­sor­ti­al­ver­trag zwi­schen der Stadt Emden und dem Land­kreis Aurich ist von den poli­ti­schen Gre­mi­en noch nicht geneh­migt wor­den, da wird schon eine neue Geschäfts­füh­re­rin der geplan­ten Zen­tral­kli­nik GmbH ein­ge­stellt. Für Dr. Astrid Gesang hat man sich ent­schie­den – immer­hin eine Ärz­tin und kei­ne Ver­wal­tungs­be­am­ten auf die­ser Ebe­ne.

Im Juni die­ses Jah­res gab die seit neun Jah­ren als Kli­nik­ge­schäfts­füh­re­rin des Kli­ni­kums Nie­der­berg täti­ge Dr.

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Über die Abrechnung von Krankenhausleistungen

img-52630-144-0von Dr. med. Kai Wehkamp

(MPH, Kli­nik für Inne­re Medi­zin I, UK-SH Kiel)

KIEL (ärzteblatt.de) – Der Groß­teil der Kran­ken­haus­kos­ten in Deutsch­land wird heu­te über DRG-Fall­pau­scha­len mit den Kos­ten­trä­gern abge­rech­net (DRGs = Dia­gno­sis Rela­ted Groups). Für die Behand­lungs­fäl­le, bei denen der DRG-Erlös des Fal­les die tat­säch­li­chen Kos­ten über­steigt, ergibt sich für das Kran­ken­haus ein Gewinn – die ande­ren Fäl­le sind ent­we­der gera­de noch kos­ten­de­ckend oder eben defi­zi­tär.

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Klinikerhalt: ”Der Kampf wird bundesweit geführt”

logo_evWohn­ort­na­he Kran­ken­ver­sor­gung ist nicht nur in Ost­fries­land The­ma. Über­all in Deutsch­land wer­den klei­ne Kran­ken­häu­ser geschlos­sen oder zen­tra­li­siert. Über das Inter­net orga­ni­sie­ren sich zuneh­mend mehr Bür­ger­initia­ti­ven die vor Ort gegen die­se Ent­wick­lun­gen agie­ren. Kai Lüb­bers von der Ems­det­tener Volks­zei­tung (EV) sprach mit der Ems­det­tener Initia­ti­ve. Das am heu­ti­gen Sonn­abend (17.09.) in der EV ver­öf­fent­lich­te Inter­view im Wort­laut:

marienhospitalEMSDETTEN. Als das Mari­en­hos­pi­tal Ems­det­ten im Novem­ber 2015 aus dem Bet­ten­plan gestri­chen wur­de, änder­te sich auch der Name der Bür­ger­initia­ti­ve Kran­ken­haus Ems­det­ten, die bis zum Schluss für den Erhalt des Hau­ses gekämpft hat­te.

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Erhebliche Kreditaufnahmen der Kommunen für Zentralklinik notwendig

Griff in die KasseEmden/Aurich/Norden (okj) – 12,5 Mil­lio­nen Euro haben die Stadt Emden sowie der Land­kreis Aurich für Pla­nungs­leis­tun­gen der Zen­tral­kli­nik auf­zu­brin­gen. Soll­te die­ses Geld bis zum Bau des Kli­ni­kums nicht aus­rei­chen, ver­pflich­ten sich bei­de Kom­mu­nen „unver­züg­lich Gesprä­che über mög­li­che Lösun­gen für die­sen zusätz­li­chen Finanz­be­darf auf­zu­neh­men“. Dies geht aus § 15 des soge­nann­ten Kon­sor­ti­al­ver­trags her­vor, der der okj-Redak­­ti­on vor­liegt und am 29. Sep­tem­ber vom Rat der Stadt Emden und dem Auricher Kreis­tag ver­ab­schie­det wer­den soll.

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Wie sich die Dinge ähneln: Höhere Kreisumlage für Zentralkliniken ?

bote

Alb­stadt (okj/sb) – Mit­glie­der der Bür­ger­initia­ti­ve PRO Kran­ken­haus Alb­stadt (BIA) kämp­fen seit über einem Jahr dar­um, zwei Kli­­nik-Stan­d­or­­te im Zol­lern­alb­kreis (Baden Würt­tem­berg) zu erhal­ten. Auch dort ist beab­sich­tigt eine Zen­tral­kli­nik zu errich­ten. Die dafür ver­an­schlag­te Inves­ti­ti­ons­sum­me wur­de bis­lang mit 140 bis 160 Mil­lio­nen Euro ange­ge­ben. Dies berich­tet der in Obern­dorf am Neckar erschei­nen­de Schwarz­wäl­der Bote.

Foto links: Mit­glie­der der Alb­städ­ter Bür­ger­initia­ti­ve machen im April vor der Stadt­hal­le in Balin­gen auf ihr Anlie­gen auf­merk­sam.

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