Ostfriesisches Klinik Journal

Für den Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser

Page: Radio- und TV-Sendungen

Radio Ostfriesland

Zen­tral­kli­nik – eine poli­ti­sche Ein­ord­nung: Für den Erhalt der Kran­ken­haus­stand­or­te Aurich und Nor­den hat sich die frü­he­re Auricher Bür­ger­meis­te­rin Sig­rid Grie­sel aus­ge­spro­chen. Im Sonn­tags­ge­spräch bei Radio Ost­fries­land mahn­te sie jedoch an, dass dies nur dann gehe, wenn die Poli­tik end­lich den Mut fin­det, die Struk­tu­ren im Land­kreis Aurich zu opti­mie­ren. Künf­tig wer­den Kran­ken­häu­ser in länd­li­chen Regio­nen auch die Auf­ga­ben der Land­arzt-Pra­xen über­neh­men müs­sen. Für die­se gäbe auch im Land­kreis Aurich kei­ne Nach­fol­ger mehr.
Pro Zen­tral­kli­nik: Den Fra­gen der Hörer von Radio Ost­fries­land stel­len sich Bernd Bor­n­e­mann (Ober­bür­ger­meis­ter Emden) Harm-Uwe Weber (Land­rat Land­kreis Aurich) und Dr. Hen­drik Faust (Ärzt­li­cher Direk­tor Kran­ken­haus Emden).
Ein sagen­um­wo­be­ner Busi­ness-Plan: Im Früh­jahr 2013 beschloss der Kreis­tag des Land­krei­ses Aurich, das soge­nann­te ”Bre­de­horst-Gut­ach­ten” umzu­set­zen. Ziel die­ses Vor­ha­bens war es, die wohn­ort­na­hen Kran­ken­häu­ser in Nor­den und Aurich in öko­no­misch ver­tret­ba­rer Wei­se zu erhal­ten. UEK-Auf­sichts­rats­mit­glied Hans-Gerd Mey­er­holz erläu­tert Ein­zel­hei­ten
Bür­ger leis­ten Wider­stand: Im größ­ten Land­kreis der ost­frie­si­schen Halb­in­sel, dem Land­kreis Aurich, regt sich Wider­stand. Tau­sen­de Bür­ger betei­lig­ten sich an einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on für den Erhalt wohn­ort­na­her Kran­ken­häu­ser in Nor­den, Emden und Aurich. Über die Akti­on berich­ten Jür­gen Reiss und Mar­git­ta Schweers.

 

Interessante TV-Sendungen

Kran­ken­haus-Report – Wo Medi­zin Kas­se macht (Doku) Wäh­rend sie sich besorgt die Fra­ge stel­len: ”Kom­me ich gesund wie­der raus?”, dok­tern auf den lan­gen Flu­ren Betriebs­wirt­schaft­ler und Medi­zi­ner am Ide­al des pro­fi­ta­blen Kran­ken­hau­ses her­um. Mit Ein­füh­rung der Fall­pau­scha­le vor zehn Jah­ren hat sich eine gan­ze Phi­lo­so­phie dra­ma­tisch gewan­delt. Ulri­ke Bre­mer und Ulri­ke Gehring erfah­ren von gefähr­li­chen Fehl­ent­wick­lun­gen, die aus Pati­en­ten den Abrech­nungs­fall machen.

Land ohne Ärz­te – Medi­zi­ni­scher Not­stand in Deutsch­land Der Arbeits­all­tag von Ärz­ten in struk­tur­schwa­chen Regio­nen und sozia­len Brenn­punk­ten in Deutsch­land ist hart. Die Medi­zi­ner ver­las­sen die Pro­blem­kie­ze und las­sen sich statt­des­sen in wohl­ha­ben­de­ren Bezir­ken nie­der, in denen es mehr Pri­vat­pa­ti­en­ten gibt. Die Zwei-Klas­sen-Medi­zin ist längst Rea­li­tät. SPIEGEL TV Extra beglei­tet Ärz­te, die dem medi­zi­ni­schen Not­stand trot­zen.

Die Kran­ken­fa­brik – Pati­en­ten in Not, Schwes­tern am Limit Kom­pe­ten­te, ruhi­ge Ärz­te, freund­li­che, gedul­di­ge Pfle­ger, bes­te Betreu­ung – was Pati­en­ten wün­schen, könn­te Ersatz­kas­sen in den Ruin trei­ben. Bis zum Jahr 2011 soll die ”Gesund­heits­re­form” umge­setzt sein – opti­ma­le Ver­sor­gung bei sin­ken­den Kos­ten. Die Zwi­schen­bi­lanz ist ernüch­ternd Bild; der All­tag in deut­schen Kli­ni­ken gleicht einem Belas­tungs­test für Pati­en­ten und Schwes­tern.

Eigenproduktionen

 Unter­schrif­ten-Samm­lung Aurich

 Unter­schrif­ten-Samm­lung in Nor­den

 Unter­schif­ten-Samm­lung in Emden

Für eine Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil soll­ten die  Kran­ken­häu­ser in Nor­den, Aurich und Emden geschlos­sen wer­den. Das betrifft ins­ge­samt 110.000 Ein­woh­ner die­ser Städ­te – zuzüg­lich der Men­schen die im Umland die­ser Städ­te woh­nen. Die Bür­ger die­ser Städ­te haben des­halb eine Unter­schrif­ten-Samm­lung initiert, die den Erhalt der wohn­ort­na­hen Kran­ken­häu­ser for­dert. Neben den Unter­schrif­ten-Samm­lun­gen auf der Stra­ße, kann das For­mu­lar für die Unter­schrif­ten auch im Inter­net her­un­ter­ge­la­den und aus­ge­druckt wer­den. So kön­nen die Men­schen auch in ihrem per­sön­li­chen Umfeld die Akti­on unter­stüt­zen. DOWNLOAD FORMULAR

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