Ostfriesisches Klinik Journal

Für den Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser

Monat: Juni 2016

Ärzteverein fordert radikale Reform der Krankenhausfinanzierung

Verein demokratischer ÄrzteBerlin/Maintal (okj) – Anders als in ande­ren Län­dern wer­den in Deutsch­land Kran­ken­häu­ser kom­plett über Fall­pau­scha­len finan­ziert. Von die­sen Ein­nah­men müs­sen Betriebs­kos­ten und zum Teil auch die Inves­ti­tio­nen auf­ge­bracht wer­den. Die­se Öko­no­mi­sie­rung von Gesund­heit stellt Ärz­tin­nen, Ärz­te und Pfle­ge­be­schäf­tig­te vor die Ent­schei­dung, gegen ihr Berufs­ethos zu ver­sto­ßen. Pfle­ge­kräf­te bezah­len dafür mit immenser Arbeits­ver­dich­tung und Stress, Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten mit ihrer Gesund­heit.

Nad­ja Rako­witz, Lei­te­rin der Geschäfts­stel­le des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärz­tin­nen und Ärz­te, sagt im Inter­view, wes­halb die Kran­ken­haus­fi­nan­zie­rung radi­kal geän­dert wer­den muss.

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Newsflash Videobotschaften vom Aktionsbündnis Klinikerhalt (No. 4)

In Zusam­men­ar­beit mit dem Akti­ons­bünd­nis Kli­ni­kerhalt in Ost­fries­land, sen­det das Ost­frie­si­sche Kli­nik Jour­nal in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Video­bot­schaf­ten zum The­ma wohn­ort­na­he Kran­ken­häu­ser. Am heu­ti­gen Don­ners­tag (30.06.) besuch­te die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Pia Zim­mer­mann (Die Lin­ke) aus Anlass der geplan­ten Schlie­ßung des Nor­der Kran­ken­hau­ses die Stadt Nor­den. Vor dem Kran­ken­haus gab die pfle­ge­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Bun­des­tags­frak­ti­on dem Akti­ons­bünd­nis Kli­ni­kerhalt in NOR ein kur­zes State­ment.


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Newsflash Videobotschaften vom Aktionsbündnis Klinikerhalt (No. 3)

In Zusam­men­ar­beit mit dem Akti­ons­bünd­nis Kli­ni­kerhalt in Ost­fries­land, sen­det das Ost­frie­si­sche Kli­nik Jour­nal ab sofort in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Video­bot­schaf­ten der Akti­ven für den Kli­ni­kerhalt aus Aurich, Nor­den und Emden.

Den Anfang macht Mar­git­ta Schwers aus Nor­den.


Die Themen
  • Ein­la­dung der Zen­t­ra­k­li­­nik-Kri­­ti­ker im Rat der Gemein­de Krum­hörn
  • För­der­ver­ei­ne für UEK-Stan­d­or­­te in Nor­den und Aurich
  • Regel­mä­ßi­ges Arbeits­tref­fen För­der­ver­ein UEK am Stand­ort Nor­den
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Schleswig-Holstein: Kommunen werden zur Kasse gebeten

Kiel (lno) – Im Kon­flikt zwi­schen der Lan­des­re­gie­rung in Schles­wig-Hol­stein und den Kom­mu­nen um die Kos­ten für die Sanie­rung der Kran­ken­häu­ser hat ein Spit­zen­ge­spräch am Frei­tag (24.6.) kei­nen Durch­bruch gebracht. Dies berich­tet die Tages­zei­tung ”Die Welt” online. Das Land will bis 2020 für die Sanie­rung 75 Mil­lio­nen Euro aus­ge­ben und erwar­tet von den Kom­mu­nen, dass sie noch ein­mal die glei­che Sum­me auf­brin­gen.

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Ärztetag: TTIP bedroht das Gesundheitswesen

Ham­burg (okj) – Mit TTIP (Trans­at­lan­tic Tra­de and Invest­ment Part­nership) besteht die Gefahr, dass Ein­zel­in­ter­es­sen wirt­schaft­li­cher Akteu­re Vor­rang ein­ge­räumt wird und dafür bestehen­de Pillenmedi­zi­ni­sche Stan­dards abge­baut oder unter­höhlt wer­den. Zu die­sem Ergeb­nis kam der 119. Ärz­te­tag am 25. Mai in Ham­burg. Grund­prin­zi­pi­en einer pati­en­ten­ori­en­tier­ten Medi­zin wür­den durch das geplan­te TTIP-Abkom­­men in Fra­ge gestellt, heißt es in einer gemein­sa­men Erklä­rung vom Mai 2015.

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”Zentralistischer Krankenhaus-Dirigismus?”

Hannover/Norden (okj) – 1,7 Mil­li­ar­den Euro För­der­mit­tel müss­ten für Kran­ken­häu­ser in Nie­der­sach­sen bereit­ge­stellt wer­den. Dies geht aus einer Lis­te der „ent­schei­dungs­rei­fen Kran­ken­haus­­bau- bzw. Struk­tur­maß­nah­men“ des Sozi­al­mi­nis­te­ri­ums vom 20. Okto­ber ver­gan­ge­nen 500-euro-scheineJah­res her­vor. Aus Haus­halts­mit­teln kann das Land die­se Sum­me jedoch nicht auf­brin­gen. Knapp 1,4 Mil­li­ar­den Euro feh­len. Auch des­halb wur­de 2015 kei­ne ein­zi­ge Kran­ken­haus­bau­maß­nah­me in das Inves­ti­ti­ons­pro­gramm auf­ge­nom­men.

Eine ”Lösung” die­ses Pro­blems sehen Poli­ti­ker dar­in, klei­ne Kran­ken­häu­ser ”Markt zu berei­ni­gen”, zu zen­tra­li­sie­ren, um auf die­se Wei­se per­spek­ti­visch mit weni­ger Ansprü­chen für Inves­ti­ti­ons­för­de­rung kon­fron­tiert zu wer­den.

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Newsflash Videobotschaften vom Aktionsbündnis Klinikerhalt (No. 2)

In Zusam­men­ar­beit mit dem Akti­ons­bünd­nis Kli­ni­kerhalt in Ost­fries­land, sen­det das Ost­frie­si­sche Kli­nik Jour­nal ab sofort in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Video­bot­schaf­ten der Akti­ven für den Kli­ni­kerhalt aus Aurich, Nor­den und Emden.

Den Anfang macht Mar­git­ta Schwers aus Nor­den.


Die Themen
  • Claus Epp­mann vor dem Krumm­hör­ner Rat am 22.06. zum Kli­ni­kum in Georgs­heil
  • Claus Epp­mann und Betrach­tun­gen zur Mana­ge­­ment-Schu­­lung
  • Fürch­tet Alt-68er Hil­ko Ger­des (CDU) CDU-Regie­­rung in Nie­der­sach­sen ?
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Zentralklinik: Fördermittel fließen nicht so üppig wie erhofft

grafik2Aurich/Hannover (on/okj) – Die geplan­te Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil wird vor­aus­sicht­lich kei­ne För­der­mit­tel aus dem neu­en Inves­ti­ti­ons­pro­gramm des Lan­des Nie­der­sach­sen erhal­ten. Dies berich­ten die in Aurich erschei­nen­den Ost­frie­si­sche Nach­rich­ten in ihrer mor­gi­gen (24.06.) Aus­ga­be unter Beru­fung auf Uwe Hil­de­brandt, Spre­cher des nie­der­säch­si­schen Sozi­al­mi­nis­te­ri­um.

Damit wider­sprach Hil­de­brand auf Anfra­ge der ON den Dar­stel­lun­gen des Geschäfts­füh­rers der Trä­ger­ge­sell­schaft Zen­tral­kli­ni­kum, Claus Epp­mann. Die­ser hat­te sich in einer Mit­tei­lung über den neu­en För­der­topf erfreut gezeigt.

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Rhön-Konzern will im ländlichen Gesundheitsmarkt expandieren

rhönNeu-Isen­­bur­g/E­m­­den (ÄZ/okj) – Die pri­va­te Kli­nik­grup­pe Rhön will als Trend­set­ter und Sys­tem­an­bie­ter im länd­li­chen Gesund­heits­markt expan­die­ren. Dies berich­tet die in Neu-Isen­­burg erschei­nen­de „Ärz­te Zei­tung“ in ihrer heu­ti­gen (20.06) online-Aus­­ga­­be. Im Früh­jahr hat­te der Rhön­kon­zern vor allem unter Mar­bur­ger Kom­mun­a­po­li­ti­ker und nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten für Auf­re­gung gesorgt, nach­dem eine Pro­to­kolk­no­tiz bekannt wur­de, nach der Rhön beab­sich­ti­ge, die ambu­lan­te Ver­sor­gung der Regi­on zu „über­neh­men oder min­des­tens zu steu­ern“.

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Ärzte: Demographischer Wandel braucht wohnortnahe Krankenhäuser

vlcsnap-00005Mainz (swr/okj) – Wie­viel medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum gebraucht wird, war am ver­gan­ge­nen Sonn­abend (18.6.) The­ma einer Haupt­ver­samm­lung der Ärz­te­ge­werk­schaft Mar­bur­ger Bund in Mainz.

Wie der Süd­west­funk (SWR) ein einem Fern­seh­be­richt der Sen­dung „Lan­des­schau aktu­ell“ aus Rhein­­land-Pfalz berich­te­te, sei­en Pati­en­ten aber auch Ärz­te dage­gen, die Kli­nik­land­schaft aus­zu­dün­nen.

Gün­ther Mat­heis von der Bezirks­ärz­te­kam­mer erklär­te im SWR, man bräuch­te die klei­nen Kran­ken­häu­ser, weil es abseh­bar in zehn bis fünf­zehn Jah­ren eine ganz ande­re Demo­gra­phie geben wer­de.

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