Ostfriesisches Klinik Journal

Für den Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser

Monat: April 2017

Christliche Kliniken fordern Umdenken bei der Patientenversorgung

Verbandsvorsitzender Radbruch: ”Der Mensch ist kein Produkt”

Pfar­rer Chris­toph Rad­bruch, Vor­sit­zen­der

Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zuwen­dung kos­ten in Kran­ken­häu­sern Zeit und Geld. Katho­li­sche und evan­ge­li­sche Kli­ni­ken sehen für sich dar­in ein Han­di­cap. Sie kön­nen bis­lang nicht kos­ten­de­ckend arbei­ten, kri­ti­sie­ren sie.

Die Initia­ti­ve Christ­li­che Kran­ken­häu­ser in Deutsch­land tritt für eine umfas­sen­de Reform der Pati­en­ten­be­treu­ung ein. Mit Blick auf die wach­sen­de Zahl an hoch­be­tag­ten oder demen­ten Pati­en­ten for­dern der Deut­sche Evan­ge­li­sche Kran­ken­haus­ver­band (DEKV) und der Katho­li­sche Kran­ken­haus­ver­band Deutsch­lands (kkvd) ein Umden­ken.

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Bürgerentscheid egal? – Baut Privatinvestor 2019 trotzdem die Zentralklinik?

Aurich (okj) – Wenn sich die Men­schen im Land­kreis Aurich und der Stadt Emden beim Bür­ger­ent­scheid am 11. Juni 2017 für den Erhalt bestehen­der Kran­ken­häu­ser und gegen eine Zen­tral­kli­nik ent­schei­den, wird sie den­noch gebaut wer­den, dann aller­dings von einem pri­va­ten Betrei­ber. Dies hält Zen­tral­kli­nik­chef Claus Epp­mann, für die wahr­schein­lichs­te Lösung.

Ein Bür­ger­ent­scheid gegen die Zen­tral­kli­nik wer­de dafür sor­gen, dass zwei Jah­re lang alles wei­ter­lau­fen müs­se wie bis­lang, erklär­te Epp­mann in einer Pres­se­kon­fe­renz am Don­ners­tag (27.4.).

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UEK-Krankhäuser: Zustände wie im alten Rom?

Nor­den (ok/okj) – Dr. Ralph Bredt­mann aus Nor­den, bis zum 31. Dezem­ber letz­ten Jah­res Chef­arzt der Ubbo-Emmi­us-Kli­­nik, hat­te kürz­lich vor dem Lions Club in Nor­den ein Grund­satz­re­fe­rat zur geplan­ten Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil gehal­ten. Die in Nor­den erschei­nen­den Tages­zei­tung „Ost­frie­si­scher Kurier“ ver­öf­fent­licht als Drei­tei­ler weit­ge­hen­de Pas­sa­gen die­ses Vor­tra­ges in ihren Aus­ga­ben vom 19.,20. und 21. April.

Bredt­mann beschreibt dar­in die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen für Kran­ken­häu­ser, die sys­te­ma­tisch die­se in den wirt­schaft­li­chen Bank­rott füh­ren.

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Ist unser Gesundheitssystem noch zu retten?

Vor­wort der Redak­ti­on: Sozia­le Netz­wer­ke wer­den in der ver­öf­fent­lich­ten Mei­nung ger­ne als ”aso­zia­le Medi­en” betrach­tet. Man bezieht sich vor allem auf Kom­men­ta­re, in denen sich Bür­ger ihrem Ärger Luft ver­schaf­fen. Das ist aller­dings ist nur ein klei­ner Anteil des­sen, was sich im ”soci­al media” abspielt. Bedeut­sa­mer ist, dass sich Men­schen ver­net­zen, sich gegen­sei­tig auf rele­van­te Quel­len hin­wei­sen und auch eige­ne Bei­trä­ge ver­öf­fent­li­chen.

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Telefonterror gegen Zentralklinik-Kritiker

Aurich (on/okj) – Ein bekann­ter Befür­wor­ter der im ost­frie­si­schen Georgs­heil geplan­ten Zen­tral­kli­nik hat tele­fo­nisch einen Auricher Pfle­ge­dienst bedroht, der sich für den Bür­ger­ent­scheid zum Erhalt bestehen­der Kran­ken­häu­ser enga­giert. Der Mann gab sich als Mit­ar­bei­ter des Land­krei­ses aus und for­der­te die Geschäfts­füh­re­rin auf, ein Pla­kat Pro Bür­ger­ent­scheid zu ent­fer­nen. Andern­falls dro­he ein Buß­geld in Höhe von viel­leicht 10.000 Euro.

Wie die in Aurich erschei­nen­den Tages­zei­tung „Ost­frie­si­sche Nach­rich­ten“ in ihrer mor­gi­gen Aus­ga­be berich­tet, ist Anzei­ge erstat­tet und die Poli­zei ein­ge­schal­tet wor­den.

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Netzquellen zum Bürgerentscheid ”Zentralklinik”

Aurich (okj) – Am 11. Juni 2017 wer­den die Bür­ger in Ost­fries­land dar­über zu ent­schei­den haben, ob die bestehen­den Kran­ken­häu­ser in Nor­den, Aurich und Emden geschlos­sen und für min­des­tens 250 Mio. € eine Zen­tral­kli­nik außer­halb der drei Bal­lungs­zen­tren errich­tet wer­den soll. Die­ses betrifft rund 117.200 Ein­woh­ner in den genann­ten Städ­ten (nach wiki­pe­dia: AUR 41.500, EMD 50,700, NOR 25.000). Nicht ein­ge­rech­net jene Ein­woh­ner, die im direk­ten Umland die­ser Städ­te woh­nen.

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