Ostfriesisches Klinik Journal

Für den Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser

Kategorie: Kommentar

UEK: Unbedingter Neuanfang – auch politisch

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

Am 6. Sep­tem­ber dürf­te die gegen 16:00 Uhr ange­setz­te Sit­zung des Auricher Kreis­ta­ges für die Men­schen im Land­kreis span­nend wer­den. Nach dem Bür­ger­ent­scheid vom 11. Juni hat der „Sou­ve­rän Bür­ger“ den Pla­nun­gen für eine Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil ein Ende berei­tet.

 

Wie Zen­­tral­k­li­­nik-Chef Claus Epp­mann bereits im Vor­feld der Abstim­mung erklär­te, wird ein nega­ti­ver Ent­scheid zur Auf­lö­sung des Kon­sor­ti­al­ver­trags zwi­schen den Kli­ni­ken im Land­kreis Aurich, der Stadt Emden, den bei­den Gebiets­kör­per­schaf­ten und der Zen­tral­kli­nik GmbH füh­ren.

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Krankenhäuser: Kommunalpolitik in der Sackgasse

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

Klei­ne­re Land­kran­ken­häu­ser las­sen sich nicht wirt­schaft­lich füh­ren und das ist so gewollt. Die bun­­­des- und lan­des­po­li­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen sind so kon­stru­iert, dass Kran­ken­häu­sern wie Emden und Nor­den aber auch Witt­mund und sogar Aurich sys­te­ma­tisch das Licht aus­ge­knipst wird. Dies ist kei­ne dump­fe Ver­schwö­rungs­theo­rie, son­dern erklär­tes Ziel. Ähn­lich wie in Däne­mark, sol­len auch in Deutsch­land alle Kran­ken­häu­ser zen­tra­li­siert wer­den.

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Bürgerentscheid Zentralklinik: Bauchgefühlter Sozenfilz

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

42 381 Bür­ger im Land­kreis Aurich haben sich am ver­gan­ge­nen Sonn­tag beim Bür­ger­ent­scheid gegen die bestehen­den Kran­ken­häu­ser in Aurich und Nor­den ent­schie­den. Eine deut­li­che Mehr­heit von 7261 Stim­men gegen­über 35 120 Bür­gern die für den Erhalt votier­ten. Eil­fer­tig ließ der SPD geführ­te UEK-Betriebs­­­rat ver­lau­ten, die­ses Ergeb­nis bedeu­te nicht, dass auch die Bür­ger der Stadt Nor­den gegen ihr Kran­ken­haus votiert hät­ten.

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Wohnortnahe Versorgung durch Abschaffung retten ?

okj-Kommentar
von Helmut Hagemeister

In die öffent­li­che Dis­kus­si­on zur geplan­ten Schlie­ßung von drei Kran­ken­häu­ser in Ost­fries­land hat sich Ende Febru­ar nun auch der Mar­bur­ger Bund Nie­der­sach­sen ein­ge­schal­tet. Die­se Schlie­ßung zu Guns­ten einer Zen­tral­kli­nik in Georgs­heil – ein Dorf, wel­ches außer­halb der drei Mit­tel­zen­tren Emden, Aurich und Nor­den liegt, sei zu begrü­ßen, so der Ers­te Vor­sit­zen­de des Mar­bur­ger Bund Hans Mar­tin Wol­len­berg.

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Wahlnachlese: Kollektives Wegducken zwecks Machterhalt ?

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

Aurich/Emden (okj) – Nein, eine „Kli­nik­wahl“ war das im Land­kreis Aurich nicht. Die spiel­te sich mit dra­ma­ti­schen Ver­lus­ten für die SPD nur in Emden ab. Mit 20,12 % und neun Sit­zen schaff­te es dage­gen die Wäh­ler­ge­mein­schaft „Gemein­sam für Emden“ (GfE) in den Emder Rat. Grün­­dungs-Impuls der GfE war die erklär­te Absicht des Emder Ober­bür­ger­meis­ters Bernd Bor­n­e­mann (SPD), das ört­li­che Kran­ken­haus auf­zu­ge­ben und gemein­sam mit dem Land­kreis Aurich eine Zen­tral­kli­nik auf der Grü­nen Wie­se in Georgs­heil errich­ten zu wol­len.

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Milliarden im Gesundheitsmarkt

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

Die aktu­el­len Defi­zi­te des Kran­ken­haus­ver­bun­des UEK Aurich/Norden dürf­ten Insi­dern schon längst bekannt sein. Ob sie noch vor der Kom­mu­nal­wahl am 11. Sep­tem­ber der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert wer­den, bleibt abzu­war­ten. Das Drän­geln eini­ger Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter nach der jähr­li­chen Bekannt­ga­be mit immer glei­chen Hiobs­bot­schaf­ten, bezeich­ne­te Land­rat Harm-Uwe Weber (SPD) bereits als blan­ken Popu­lis­mus. Damit liegt der Land­rat nicht ganz falsch, obwohl ihm in die­sem Jahr ein sol­cher Popu­lis­mus gut in den Kram pas­sen könn­te.

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Politischer Idiotentest

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

Für gewöhn­lich sind Kreis­tags­sit­zun­gen öde Ver­an­stal­tun­gen. Mit ein Grund, war­um Bür­ger wenig Inter­es­se an der Arbeit ihres Par­la­ments haben. Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag (17.6.) bot die­ses Par­la­ment aller­dings eine Ver­an­stal­tung, die sicher noch als eine der pein­lichs­ten Vor­füh­run­gen in die Geschich­te die­ser Insti­tu­ti­on ein­ge­hen wird.

Weil in der Öffent­lich­keit bekannt wur­de, wel­che Abge­ord­ne­ten des Kreis­aus­schus­ses gegen das Bür­ger­be­geh­ren zur Zen­tral­kli­nik abstimm­ten (okj berich­te­te), soll­ten sich die gewähl­ten Volks­ver­tre­ter auf Antrag des Land­rats Harm-Uwe Weber (SPD) wegen Ver­let­zung von Amts­ge­heim­nis­sen selbst rügen.

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Amtsgeheimnis Bürgerbegehren

jwi_300okj-Kommentar
von Jürgen Wieckmann

Aurich (okj) – „Geheim­nis­ver­rat im Kreis­haus“, so titel­ten die in Aurich erschei­nen­den Ost­frie­­si­­schen-Nach­­­rich­­ten in ihrer aktu­el­len Aus­ga­be am Diens­tag (3.5.) Die Über­schrift lässt Schlim­mes ver­mu­ten. Wur­den Staats­ge­heim­nis­se aus­ge­plau­dert, viel­leicht auch sol­che, die die Bevöl­ke­rung ver­un­si­chern könn­ten?

Mit­nich­ten.

paraAus dem Umfeld des Auricher Kreis­ta­ges wur­de der Öffent­lich­keit ledig­lich bekannt, wel­che Abge­ord­ne­ten des Kreis­aus­schus­ses am 17.3. ein bean­trag­tes Bür­ger­be­geh­ren des Akti­ons­bünd­nis­ses Kli­ni­kerhalt aus for­ma­len Grün­den abge­wie­sen haben.

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Mario Barth und der Störfaktor Bürger

msw_300okj-Kommentar von Margitta Schweers

Hoch geht es her zum The­ma „Mario Barth deckt Steu­er­ver­schwen­dung in Ost­fries­land auf“. Poli­ti­ker über­schla­gen sich, um mög­lichst dras­tisch dar­auf zu ver­wei­sen, dass das gezeig­te For­mat über­zo­gen und feh­ler­haft sei. Man darf unter­stel­len, dass sie die­ses nicht tun, um mög­lichst alle Bür­ger vor Fehl­ent­schei­dun­gen zu bewah­ren.

Viel­mehr scheint es so, dass jedes Wort ein getarn­tes Wun­den­le­cken im Vor­wahl­kampf ist.

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Politische Selbstdemontage

okj-Kommentar von Jürgen Wieckmann

Zjwi_300u den pein­lichs­ten Figu­ren die­ser Tage dürf­te der SPD-Frak­­ti­on­s­­vor­­­sit­zen­­de Jochen Beek­huis gehö­ren. Mehr­fach von den eige­nen Genos­sen auf­ge­for­dert, zum The­ma „Bür­ger­be­geh­ren“ bes­ser zu schwei­gen, konn­te er sich mit einer Stel­lung­nah­me zum abge­wie­se­nen Antrag nicht zurück­hal­ten.

Öffent­lich warf Beek­huis ent­setz­ten Bür­gern vor, die Abstim­mung im Kreis­aus­schuss „in ihrer Kom­ple­xi­tät offen­bar nicht erfasst und ver­stan­den zu haben“. Die Beschimp­fung der nach Ansicht Beek­huis wohl dum­men Bür­ger, tarn­te er natür­lich mit Wahl­kampf­ge­tö­se gegen die unge­lieb­te Frak­ti­on der Grü­nen im Kreis­tag.

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